Germany

Kurt Eggemann in Germany:

  • Vice-président: CIPC-Comite International of Pipe smokers Clubs, since 2013
  • President: VDP-Association of German Pipe Smokers, since 1999
  • President: The Pipeclub of Cologne, founded 1979
  • Member: AIP-Academie Internationale de la Pipe, since 2009 
  • Confrère: Confrèrie des Maîtres Pipiers de Saint Claude, since 2012

Name

Kurt Eggemann

Title

President VDP

Address

Von-Humboldt-Str. 52

PC, City

D-50259 Pulheim/  Germany

Phone private

+49 2238 4569990

Phone job

+49 163 3640597

E-mail

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Website

http://www.vdp-pfeifenverband.de/
http://www.pipeclub-of-cologne.de
http://www.1-koelner-pfeifenclub.de

VDP-Association of German Pipe Smokers

(VDP - Verband Deutscher Pfeifenraucher e.V.)vdp

In the sixties, the smoke clubs of Monschau from 1925, Mendig from 1903, Würselen-Haal from 1876 and Essen continually met in the blue fume of a good pipe in order to smoke the same very slowly.
Friendship and conviviality was of huge importance and the smokers were looking for like-minded pipe smokers in Germany. Previously, the smoke club Würselen in terms of pipe and friendship already made its mark also internationally in the  „A.P.S.C.", the precursor of the present CIPC.

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Vernon, Alain und Kurt

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Kurt erzählt:

This is why these four clubs on 16 October 1971 founded the VDP-Association of German Pipe Smokers (VDP-Verband Deutscher Pfeifenraucher). First president of the VDP was Arnold Milcher (1971-1983). Later, until today three more presidents named Ludwig Kirch from Monschau (1984-1994), Matthias Rosenbaum from Würselen (1995-1999) and Kurt Eggemann from Cologne (2000).

More and more pipe smoker clubs all over Germany contacted the VDPs founder clubs. Quickly up to 40 clubs arose. Mutual visits across the republic soon became everyday occurrences.pief

In 1973, the first German championship in slow pipe smoking in Michelau (Southern Upper Franconia) was arranged. After this first German championship, under participation of the VDP´s governing body up to 2012 in continuous sequence 39 additional championships in 19 cities followed. In the same period in North, East, West and South local championships developed that were arranged by the respective regions. The participation at international championships like World- and Europe-Championships, World-Cup for Teams, friendly competitions and friends´ meetings are highlights for those who enjoy meeting friends somewhere and enjoy smoking a good pipe with a good pipe tobacco very slowly.

In 1973, the association was registered in the register of associations at the district court of Aachen and since that day adds its association an E.V. (registered Association: No. 73/1925).

Also at that time, the VDP became member of the world association „CIPC"„International des Pipe Clubs". At that time, the membership in the CIPC was stated and written down as "set" in the VDP statute.  Each president of the VDP as well as its fellow board directors with their election took on the duty to worldwide represent the VDP as worthy and amicable, to cultivate and maintain friendships.

The "Smokers Club Würselen-Haal" of 1876, which is the oldest smokers club in the world, represented itself in excellent form during the European Championship that took place in Würselen in 2008 and created an unequalled experience in the world of friendship of the European Nations of "Pipe and Tobacco". 

Granting the 2014 world championship of the slow smoking pipe to the VDP and their Cologne Membership Club, the 1st "Cologne Pipeclub" est. 1979, is kindly accepted as expression of great friendship of the CIPC Board of Directors and their members.

Kurt Eggemann

President "VDP-Association of German Pipe Smokers"

President "1th Pipeclub of Cologne, from 1979"

Vice-président  «CIPC-Comite International des Pipe Clubs »

Member  «AIP-Academie Internationale de la Pipe» since 2009

Confrère  «Confrèrie des Maîtres Pipiers de Saint-Claude» since 2012

www.vdp-pfeifenverband.de

www.1-koelner-pfeifenclub.de

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VDP-Verband Deutscher Pfeifenraucher e.V.

Die Rauchclubs aus Monschau von 1925, Mendig von 1903, Würselen-Haal von 1876 und Essen, trafen sich in den sechziger Jahren immer wieder, um im blauen Qualm einer guten Tabakpfeife, diese ganz langsam zu rauchen. Freundschaft und Geselligkeit wurde groß geschrieben und man machte sich auf die Suche nach gleichgesinnten Pfeifenrauchern in Deutschland. Zuvor hatte sich der Rauchclub Würselen bereits auch international im „A.P.S.C.", dem Vorläufer des heutigem CIPC, in Sachen Pfeife und Freundschaft besonders hervorgetan.

So kam es, dass diese vier Clubs am 16.10.1971 den VDP-Verband Deutscher Pfeifenraucher gründeten. Erster Präsident des VDP wurde Arnold Milcher (1971-1983). Später sollten ihm bis zum heutigen Tage drei weitere Präsidenten mit Ludwig Kirch aus Monschau (1984-1994), Matthias Rosenbaum aus Würselen (1995-1999), und  Kurt Eggemann aus Köln (2000) folgen.

Es meldeten sich immer mehr  Pfeifenraucher-Clubs aus ganz Deutschland bei den Gründerclubs des VDP. Schnell wurden es bis zu 40 Clubs. Gegenseitige Besuche, quer durch die Republik, waren bald an der Tagesordnung.

Bis man sich dann im Jahre 1973 für die 1. Deutsche Meisterschaft im Pfeife-Langsamrauchen in Michelau, im süddeutschen Oberfranken verabredete. Dieser ersten Deutschen Meisterschaft sollten unter Mitwirkung des Dachverbandes VDP bis ins Jahr 2012 in ununterbrochener Reihenfolge weitere neununddreißig Meisterschaften in neunzehn Städten folgen. Im gleichen Zeitraum entwickelten sich im Norden, Osten, Westen und Süden,  regionale Meisterschaften welche von den jeweiligen Regionen organisiert wurden. Die Teilnahme an internationalen Meisterschaften, wie WM, EM, World-Cup, Freundschaftswettbewerbe und das Treffen von Freunden sind Höhepunkte für jeden, der Spaß daran hat, sich irgendwo mit Freunden zu treffen und ganz langsam eine gute Tabak-Pfeife mit einem guten Pfeifen-Tabak zu genießen.

1973 wurde der VDP beim Amtsgericht Aachen in das Vereinsregister eingetragen und ergänzt seit dieser Zeit seinen Verbands-Namen mit einem e.V. (eingetragener Verband: Nr.73/1925).

Ebenfalls in dieser Zeit wurde der VDP Mitglied im Weltverband „CIPC" „Comite' International des Pipe Clubs". Die Mitgliedschaft im CIPC wurde seinerzeit als „gesetzt" in die VDP-Satzung aufgenommen und  niedergeschrieben. Ein jeder Präsident des VDP und seine Vorstandskollegen haben  mit ihrer Wahl die Verpflichtung entgegengenommen, den VDP weltweit würdig und freundschaftlich zu repräsentieren, alte und neue Freundschaften zu pflegen und zu bewahren.

Der „Rauchclub Würselen-Haal" von 1876, ältester Rauchclub der Welt, präsentierte sich 2008 bei der in Würselen stattfindenden Europa-Meisterschaft in hervorragender Form und schuf ein unvergleichliches Erlebnis in der Welt der Völkerfreundschaft Europas mit „Pfeife und Tabak".

Die Vergabe der 2014 auszurichtenden Weltmeisterschaft im Pfeife-Langsamrauchen an den VDP und seinem Club, dem „1. Kölner Pfeifenclub", gegr. 1979,  wird gerne als Ausdruck großer Freundschaft des CIPC-Vorstandes und seiner Mitgliedsländer angenommen.

Kurt Eggemann

Academie Internationale de la Pipe – Die Pfeife anders erleben

Eine Kolumne von Kurt Eggemann, Präsident des VDP-Verband Deutscher Pfeifenraucher e.V.

(KE) Kurz vor Weihnachten vorigen Jahres bekam ich Besuch von Ruud Stam dem Präsidenten der AIP „Academie Internationale de la Pipe“. Ruud und ich hatten uns schon 2009 beim jährlichen Jahreskongress der Academie in Budapest kennengelernt. In den Konferenzpausen saßen wir bei herrlichem Wetter auf den Treppen des ungarischen National-Museums und unterhielten uns. Also Zeit die Gespräche fortzusetzen, aber nun in Köln. Wir trafen uns in Pulheim und fuhren zuerst ins Pfeifen-Museum, „Chateau Henry“, nach Niederaußem. Hier wurde Ruud bei der Begutachtung einer Tonpfeifensammlung so ganz nebenbei fündig. Sein fachliches Urteil über einige diese Exponate: Sehr Interessant! Später nahmen wir diese dann einfach mit nach Köln, um uns mit Peter Heinrichs in seinem „Haus der zehntausend Pfeifen“ in der Kölner Innenstadt zu treffen.
Auf meine Fragen über die Arbeit der Academie erhielt ich von Ruud ausführliche Antworten. Hauptthema war natürlich die zukünftige Arbeit der Academie, international und unter der Einbeziehung interessierter deutscher Pfeifen-Raucher und Pfeifen-Experten. Wir sprachen auch darüber, dass sich der diesjährige Termin des AIP Kongresses auf keinen Fall mit der Weltmeisterschaft im Pfeifelangsamrauchen im Oktober in Köln überschneiden sollte. Aus diesem sehr interessanten Gespräch und den Erkenntnissen daraus erhielt diese Kolumne ihre Headline:
"Die Pfeife anders erleben."
Eine Pfeife zu rauchen ist keine Kunst, es ist aber eine hohe Kunst es zu genießen. Ein Pfeifenraucher sucht nicht die Ecke an der Straße oder irgendwo, nein er sucht sich eine schöne und angenehme Umgebung um die Pfeife zu rauchen. Er sucht sich auch eine ihm angenehme und schöne Pfeife aus, beschafft sich einen herrlichen Tabak und geniest das Pfeiferauchen in Ruhe. Beschaulich bläst er die Wolken in den Raum.
Gerade diese Beschaulichkeit, dieses Interesse an den schönen Dingen und dem nicht Alltäglichen, bringt es mit sich, dass man das Thema Pfeifen auch anders genießen kann. Es stellt sich die Frage, wie haben unsere Vorfahren geraucht? Wann hatte es begonnen? Mit welchen Pfeifen? Aus welchen Materialien, Ton, Meerschaum, Porzellan, Metall und Holz? Wo auf der Welt wurde Pfeife geraucht? Wer hat diese hergestellt und was waren das für Menschen? Haben auch Frauen und Kinder Pfeife geraucht?
Die Academie Internationale de la Pipe ist eine Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat die Geschichte der Pfeife und des Pfeiferauchens zu erforschen. Mitglieder sind nicht nur Wissenschaftler und Museumsdirektoren aus der ganzen Welt, sondern auch Sammler, Interessierte und Leute die irgendetwas mit Pfeifen zu tun haben oder einfach großes Interesse für die Geschichte von Pfeife und Tabak aufbringen. In Deutschland sind es zum Beispiel Peter Heinrichs (der in Köln das wichtigste Pfeifen- und Zigarrengeschäft Europas hat) und Kurt Eggemann (Vize-Präsident des CIPC „Comite International of Pipe smokers Clubs“) interessierte Mitglieder, die 2009 in Budapest wegen ihrer Verdienste als Botschafter der Pfeife in die Academie aufgenommen wurden.
Die Academie wurde 1984 von dem Franzosen Andre-Paul Bastien gegründet. Der Erste Sitz war in Italien, wurde dann aber 1992 nach Frankreich verlegt. Academie und CIPC wurden seinerzeit als Schwesterorganisationen angesehen und vom französischen Tabakmonopolist „Altadis“ unterstützt. In dieser Zeit durfte jedes Land nur zwei Mitglieder haben und es war eine große Ehre wenn man in die Academie berufen wurde. 2007 wurde der Sitz ins englische Liverpool verlegt. Veränderungen bei der Übernahme „Altadis“ brachten den Wunsch der Mitglieder mit sich, eine mehr wissenschaftliche Organisation zu werden. Seit dem hat die Academie ihr Büro in der „School of Archaeology, Classics and Egyptology“ an der Universität von Liverpool. Die Beschränkung, nur zwei Mitglieder eines jeden Landes war nicht mehr zeitgemäß und es wurde beschlossen den Kreis der Mitglieder zu erweitern. Nun war es endlich auch für Interessierte möglich in der Academie aufgenommen zu werden.
Einmal jährlich erscheint das „Journal“, ein Buch mit vielen Artikeln über die Geschichte der Pfeifen. Das Buch enthält zwischen 140 und 200 Seiten und es handelt sich mittlerweile um eine Luxusausgabe mit vielen farbigen Abbildungen. Es ist für jeden Pfeifen-Liebhaber eine garantiert interessante und spannende Lektüre. Jedes Jahr findet der Kongress in einem anderen Land Europas statt. Der mehrtätige Kongress ist interessant. Es finden gute Vorlesungen statt und interessante Kulturstätten der jeweiligen Umgebung werden gemeinsam besucht. Wissenschaftler, Sammler und Pfeifenraucher begegnen sich da und tauschen ihre Erfahrungen in entspannter Atmosphäre aus. Eine wunderbare Möglichkeit, die Pfeife auch einmal anders zu erleben.
Wollen sie mehr wissen, besuchen Sie die „Academie Internationale de la Pipe“ im Internet: http://www.pipeacademy.org So ein Tag geht natürlich auch viel zu schnell vorbei, Ruud konnte sehr zu seiner Freude, die in Niederaußen als „sehr interessant“ eingestuften Tonpfeifen erwerben. Peter und ich erhielten zur Erinnerung das neueste Jahrbuch der niederländischen PKN mit einer Widmung des Autors.
Der nächste Kongress der Academie wird sich nicht mit der WM in Köln www.pipeclub-of-cologne.de überschneiden. Er wird eine Woche später im französischen Bergerac stattfinden und es wäre sehr schön, Teilnehmer aus Deutschland auch als Kongress-Besucher in Bergerac wieder zu treffen.
Ihr
Kurt Eggemann
Präsident VDP
Verband Deutscher Pfeifenraucher e.V. www.vdp-pfeifenverband.de

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